Definition Was ist Redundant Array of Independent Disks – RAID?

Von andi_dd 1 min Lesedauer

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RAID-Systeme dienen dazu, einzelne physische Speicher zu einem logischen Laufwerk zu verknüpfen. Das steigert die Ausfallsicherheit und ermöglicht einen größeren Datendurchsatz. Weitere Vorteile wie die Kostenreduktion kommen hinzu.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
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Bei Redundant Array of Independent Disks (RAID) handelt es sich um eine Organisationsform physischer Speicher. RAID basiert auf der bewussten Erzeugung von Redundanzen, dieselben Daten finden sich auf unterschiedlichen Laufwerken. Bei Ausfällen einzelner Komponenten erweist sich diese redundante Anordnung der unabhängigen Laufwerke als hilfreich.

Der Nutzen von Redundant Array of Independent Disks

Das wesentliche Ziel von RAIDs liegt darin, die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Beim überraschenden Ausfall einzelner Laufwerke bleibt der Computer leistungsfähig. Das gilt auch beim geplanten Austausch von Laufwerken, die dank RAID im laufenden Betrieb möglich sind. Größere Ausfallsicherheit bedeutet aber keine Datensicherung. RAID gewährleistet den sicheren Betrieb und erlaubt Rebuilding-Prozesse, die den ursprünglichen Zustand wiederherstellen. Für die umfangreiche Datensicherung empfehlen sich aber weitere Maßnahmen.

Neben der höheren Ausfallsicherheit spricht der größere Datendurchsatz für diese Organisationsform. Viele Anwender schätzen auch die Kosteneffizienz. Häufig sind kleinere Festplattenlaufwerke oder Solid-State-Drives in der Anschaffung preiswerter als ein leistungsstärkeres Modell. Mit RAID lassen sich die Komponenten verbinden.

Hardware und Software RAID

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Komponenten zu organisieren:

  • Hardware RAID: In diesem Fall übernimmt ein Hardware-Bestandteil diese Aufgabe. Der RAID-Controller befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Speicherkomponenten.
  • Software RAID: Hier erfolgt die Organisation durch eine Software. Bei manchen Betriebssystemen ist die RAID-Software integriert, andernfalls fügen Nutzer eine solche Software hinzu.

Beide Varianten gehen mit Vor- und Nachteilen einher. Einige Hardware RAIDs verfügen zum Beispiel über eine Battery Backup Unit, die auch bei einem Stromausfall Daten im Cache speichert. Das basiert auf einer Stromversorgung über Akku. Software RAIDs ersparen dagegen die Anschaffung eines RAID-Controllers und erweisen sich dadurch als kostengünstiger.

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